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bgf 2008


browsergames forum 2008

Das war das bgf 2008:

Über 300 Teilnehmer trafen sich auf dem bgf 2008. Zentrale Themen:

Entwicklung, Vermarktung, Business. Dazu Networking, Networking, Networking.

Klar erkennbar: Die großen Unternehmen buhlen um kleine, inovative Studios. Die große Frage: Wie wird das Geschäft künftig funktionieren? Die ersten Browserspieleanbieter stellten ihre selbstentwickelten Spiele einfach ins Netz und warteten auf die Spieler. Neuerdings beschränken sich mehr und mehr kleine Teams auf die reine Entwicklung.

[ Videobericht auf Galaxy-News ]

Der Eröffnungsvortrag von Heiko Hubertz (Bigpoint) wagte einen Blick in die Zukunft der Browserspiele mit der These, dass Produktionen immer teurer würden und die Vermarktung ohne einen starken Publisher kaum zu schaffen sei. Ralph Frefat (Gamigo) pries die Vermarktungs-Synergien zwischen Browserspielen und clientbasierten Online-Spielen an. Sebastian Lindig (Koch Media) meinte, dass gerade klassische Computerspielepublisher wegen ihrer Erfahrung für kleine Entwicklungsstudios von Browsergames ein geeigneter Publishingpartner sind. Dem hielt Siegfried Müller (Travian Games) entgegen, dass es auch durchaus Vorzüge haben kann, als kleiner Entwickler seine Spiele selbst zu publishen, und gab einige praktische Tipps dazu. Gerade, wer sich nicht großen Publishern anschließt, sondern sein Spiel selbst groß machen will, muss sich um Marketing und PR kümmern - Susanne Schäfer (Agentur Schäfer) konnte hierzu Tipps geben. Diese wurden ergänzt durch Beispiele zu Guerilla Marketing von Mike Bärwald (Avalon Gamestudios). Wer sich dagegen mit einem Partner zusammentut, sollte den richtigen suchen, meinte Christian Saur (Xybris Interactive). Otto-Attila Piepenburg (Trollgames) stellte dazu die Sicht eines ganz jungen Studios dar.

Einen Blick über die Landesgrenzen hinaus wagten Tung Nguyen (nexxter), Robert Johnsson (Consultant) und Dylan Collins (OMAC Industries), die über Browserspiele in Fernost, Russland und den englischsprachigen Ländern berichteten.

Bei den technischen Themen zeigte sich klar: Mit purem HTML wird man auf Dauer keinen Staat mehr machen können. Innovative Spielkonzepte erfordern einen höheren technischen Aufwand. Stefan Ritter und Tobias Heidingsfeld (beide Microsoft) zeigten die Möglichkeiten, die Silverlight für Rich-Media-Applikationen bietet, gerade auch im Browserspielebereich. Gustaf Stechmann (Splitscreen Studios) führte eine frühe Version von Galaxy Pirates vor, einem komplett in Java realisierten Action-Spiel. Sascha Szkaradkiewicz (NetUse) komplettierte den technischen Teil mit einem Blick auf die Serverinfrastruktur.

Wie Kapitalgeber auf Browserspiele schauen, erklärte Lukasz Gadowski (Team Europe) - und provozierte mit der These, dass ein guites Team wichtiger ist als eine gute Idee. Aus der anderen Perspektive erzählte Sascha Kaddatz (northworks), worauf sich Browserspielebetreiber einlassen, wenn sie einen Kapitalgeber mit ins Boot holen. Zu den wichtigsten Rechtsfragen, die sich für junge Browserspieleanbieter stellen, gaben Carina Neumüller und Andreas Lober (beide SchulteRiesenkampff) Tipps.

Stay tuned for bgf 2009!
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